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Religionsfreiheit

Religionsfreiheit ist auch heute noch ein wichtiges Thema. Schließlich sollte doch jeder selbst entscheiden können, zu welcher Religion man sich zugewiesen fühlt oder ob man sich zu keiner hingezogen fühlt. So auch die Zeit, mit ihrem Artikel „Islam auch in Deutschland“. In dem Buch „Nathan der Weise“ fühlen sich viele Charaktere ihrer Religion stark zugewiesen. Der Patriarch ist der Meinung, dass ein Jude keine Christin großziehen sollte und der Jude deshalb verbrannt werden müsste. Es wird deutlich, dass der Patriarch gegen andere Juden ist und auch das ihm die Gesetze der Kirche wichtiger sind als das christliche Handeln selbst. Nathan dagegen ist sehr Tolerant gegenüber andere Religionen. Dies wird daran deutlich, dass er eine Christin großzieht, als auch eine Christin als Hausherrin beschäftigt. Auch mit der Ringparabel beweist er, dass es keine richtige Religion gibt und jeder die Religion ausüben sollte, zu der er sich hingezogen fühlt. Nathan selbst hat kein Problem mit anderen Religionen, jedoch kommen auch Personen im Stück vor, die in ihrer eigenen Religion gefangen sind und Vorurteile gegenüber andere haben. So auch der Tempelherr, der zu Beginn des Dramas von Vorurteilen gegenüber Juden überzeugt ist, diese jedoch später ablegt und sich auch mit Nathan anfreundet.

Auch heute gibt es viele Menschen die nur ihre Religion als die Wahre ansehen und auch mit Gewalt anderen ihre Religion aufzwingen möchten. Religionsfreiheit spielte also in Natan der Weise bereits eine Rolle und ist auch heutzutage noch ein wichtiges und immer wieder auftretendes Thema.


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